Malediven - die Geschichte



Die Inseln der Malediven wurden vermutlich bereits im 5. Jahrhundert vor Christus durch buddhistische Fischer erstmals besiedelt. Seit dem Jahre 1153 zählt der Inselstaat zu dem Islam. In diesem Jahr bekehrte ein Araber bei einer Reise durch die Malediven die Bewohner zu dem islamischen Glauben. In der Zeit von 1558 bis zum Jahre 1573 wurden die Inseln der Malediven von den Portugiesen besetzt, bis diese von Muhammad Thakurufaan wieder von den Inseln vertrieben wurden. Im 17. Jahrhundert stand der Inselstaat unter niederländischer Herrschaft. In der Zeit von 1887 bis zum Jahre 1965 stand der Inselstaat danach folgende unter britischem Protektorat.

Seit dem 26. Juli 1965 sind die Malediven unabhängig und seit dem Jahre 1972 haben sich die Malediven für den Tourismus geöffnet. So wurden stetig neue maledivische Inseln für den Tourismus zugänglich gemacht und es wurde stets auf einigen Inseln der Malediven Resorts für einen Urlauber auf den Malediven eröffnet. Diese für den Tourismus zugänglichen Inseln werden häufig auch als Hotelinseln oder Resortinseln bezeichnet. Die Regierungsform der Malediven stellt eine Präsidialrepublik dar. Der Präsident des Inselstaates trifft dabei die Entscheidungen zugleich als Regierungschef und als Verteidigungsminister. Bis zu dem Jahre 2006 traf er auch die grundlegenden Entscheidungen im Bereich der Finanzen und zudem unterstand die Zentralbank bis dahin auch dem Präsidenten der Malediven.

Zu den ehemaligen Präsidenten des Inselstaates zählen zum Beispiel der Sultan Mohammed Farid Didi in der Zeit von 1954 bis 1968, Amir Ibrahim Nasir in der Zeit von 1968 bis 1978, Maumoon Abdul Gayoom in der Zeit von 1978 bis 2008 und seit Oktober des Jahres 2008 ist Mohamed Nasheed der Präsident des Inselstaates. Seit dem Juni 2005 wurde auf dem Malediven durch eine Abstimmung ein Mehrparteiensystem ermöglicht, wodurch eine Opposition in der Regierung möglich wurde, was zu dem Zeitpunkt einer Revolution des Systems gleichkam.

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